Bild: © Citymanagement Harburg / Falcon Crest Air

Halbzeit beim RISE Entwicklungsprojekt

Zwischenbilanz Gebietsentwicklung Harburger Innenstadt/ Eißendorf-Ost

Halbzeit. Nachdem das Bezirksamt Harburg 2016 eine Problem- und Potenzialanalyse erstellt hatte, beauftragte es die steg Hamburg mbH gemeinsam mit dem Büro urbanista mit der Gebietsentwicklung. Laufzeit bis 2023. Eine der ersten Aufgaben in diesem Rahmen war die Erstellung des Integrierten Entwicklungskonzeptes (IEK). Drei Jahre nach dem Startschuss für das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) für das Fördergebiet Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost wurde im Regionalausschuss Harburg nun der Zwischenbericht vorgestellt.

Wir von der Grünen Fraktion Harburg begrüßen die bisher durch das RISE angestoßenen, unterstützten und umgesetzten Projekte. Viele von ihnen entfalten ihre Wirkung nicht nur im Fördergebiet, sondern haben eine Strahlkraft auf den ganzen Bezirk und darüber hinaus. Ein Beispiel dafür ist die Überdachung der Freilichtbühne an der Außenmühle, Kulisse für die Veranstaltung „Sommer im Park“.

Auch die Umgestaltung des Marktplatzes am Sand freut uns. In einem nächsten Schritt wünschen wir uns hier noch bessere Anbindungen für Fahrradfahrer*innen.

Wir begrüßen die vielen noch in Planung oder Umsetzung befindlichen Projekte, so wie die Aufwertung des Herbert-Wehner-Platzes in Verbindung mit dem Ausbau der Veloroute 11. Dass die Aufenthaltsqualität im Göhlbachtal erhöht werden, sowie die Anbindung an den Harburger Stadtpark verbessert werden soll, unterstützen wird sehr.

Aus unserer Sicht eignet sich die Straße Göhlbachtal besonders, um eine durchgehende Fahrradstraße zwischen Friedhofsstraße und Knoopstraße einzurichten. Auch unterstützen wir das Ziel, die Harburger Innenstadt fußgänger*innenfreundlicher zu gestalten.

Was die Anbindung des Harburger Binnenhafen an die Harburger Innenstadt angeht, sieht der Zwischenbericht zwar Handlungsbedarf – die Lösungsvorschläge sind unserer Ansicht nach aber noch zu vage, gerade was die Unterführung Neue Straße – Binnenhafen betrifft. Wir glauben, dass die in Frage kommenden Ergebnisse der Voruntersuchung nicht ausreichen, um die einzige barrierefreie Verbindung zwischen Binnenhafen und Innenstadt soweit umzugestalten, als dass sie nicht mehr als Angstraum wahrgenommen wird. Und gerade die Führung der Radfahrer*innen ist aus unserer Perspektive entscheidend.

Insgesamt empfinden wir die im Zwischenbericht dargestellte Problemanalyse und Einschätzung der bisherigen Zielerreichung aber als realistisch und stehen den weiteren angestrebten Maßnahmen positiv gegenüber.

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