Im Herbst hatte sich Verkehrs-Staatsrat Martin Bill (GRÜNE) gemeinsam mit den Bezirksabgeordneten vor Ort ein Bild über den Knoten Moorstraße mit dem Busbahnhof Harburg gemacht

Wann geht es endlich mit dem Umbau des Busbahnhofs los?

Am Donnerstag, dem 14.01.2021, tagen die Ausschüsse für Stadtentwicklung und für Mobilität und Inneres gemeinsam. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Planung für den Umbau des Harburger Busbahnhofs. Wir von der GRÜNEN Bezirksfraktion erhoffen uns hier endlich Fortschritte.

„Vor zwei Jahren wurde uns von der damaligen BWVI und der Hochbahn mit großer Eile eine erste Planung präsentiert. Auf gar keinen Fall wollte man damals die Sitzungspause der BV bis zur Neukonstituierung abwarten. Seitdem ist nun schon viel Zeit vergangen, ohne dass wir Fortschritte feststellen konnten“ sagt der GRÜNE Vorsitzende des MOBI, Michael Sander.

„Wir haben vor zwei Jahren die Dringlichkeit auch gesehen. Der Knoten mit der Moorstraße, der Hannoverschen Straße und dem Busbahnhof kann in seiner Bedeutung für den Verkehr in Harburg kaum überschätzt werden. Er muss für viele Verkehrsmittel sehr leistungsfähig gestaltet werden. Vor allem der Fuß- und der Radverkehr müssen dabei besser berücksichtigt werden als im jetzigen Zustand.“ so Britta Ost, GRÜNES Mitglied im MOBI und im SEA.

„Mit dem Neubau des Fahrradparkhauses und der Modernisierung des Busbahnhofes wird sich der Eingang zur Harburger Innenstadt in nächster Zeit erheblich verändern. Harburg hat die Chance, sein Gesicht zu verändern und die Mobilitätswende im Stadtbild sichtbar zu machen.“ sagt Andreas Finkler, GRÜNER Sprecher für Stadtentwicklung.

„Die positiven Erfahrungen mit autofreien Quartieren nördlich der Elbe sollten uns ermutigen, auch in Harburg die Innenstadt vom motorisierten Individualverkehr weitgehend zu befreien. Dadurch kann die Harburger City wieder Lebensqualität zurückgewinnen. Mit dem Umbau und der Kapazitätserweiterung des Busbahnhofs schaffen wir dafür die Grundlage.“ sagt Fabian Klabunde, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion in der Bezirksversammlung.

Die Erwartungen sind also groß. „Aber die neue Verkehrsbehörde hat in den wenigen Monaten, die sie existiert, schon zahlreiche gute Initiativen auf den Weg gebracht und sucht aktiv den Kontakt zur Bezirkspolitik; das begrüßen wir sehr!“ lobt Michael Sander.

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