Sowohl die Bezirksfraktion als auch der Kreisverband der Grünen in Hamburg-Harburg sagen JA zum Klimaentscheid und rufen zur Beteiligung an der Wahl per Brief bis zum 08. Oktober oder persönlich am 12. Oktober 2025 auf.
„Mit diesem Volksentscheid haben wir Bürger*innen die Chance, selbst über verbindliche Klimapolitik zu bestimmen – wir können hier Druck ausüben und eine frühere Klimaneutralität fordern, welche auch in den Gesetzen dieser Stadt verankert wird“, so Bianca Blomenkamp, Co-Vorsitzende der Grünen Fraktion im Harburger Rathaus.
Ihr Kollege Michael Sander, ausserdem Fachsprecher für Mobilität, setzt vor allem auf die Mobilität in der Zukunft: „Der Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs sowie der weitere zügige Ausbau von Gehweg- und Radverkehrsnetzen führt dazu, dass immer mehr Bürger*innen auf das Auto verzichten und somit das Klima schützen können. Die Stadt Hamburg soll hier weiter Vorbild sein und das Deutschlandticket weiterhin fördern, so dass es für alle erschwinglich ist.“
Jakob Mellem, Sprecher des Kreisvorstands: „Hamburg kann als zweitgrößte Stadt Deutschlands eine echte Vorreiterin werden, wenn wir uns das Ziel Klimaneutralität bis 2040 setzen – so, wie wir Grünen es in unserem Wahlprogramm 2025 forderten. Lieber investieren wir heute klug in Klimaschutz, als morgen die viel teurere Zeche für unseren jetzigen CO₂-Ausstoß zu zahlen.“
Dr. Gudrun Schittek, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft für den Wahlkreis Süderelbe, betont: „Klimaschutz heißt Gesundheitsschutz- saubere Luft, weniger Lärm, weniger Hitzewellen im Sommer durch mehr Grün. Ich bin dabei!“
Miriam Block, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft aus dem Wahlkreis Harburg ergänzt: „Klimaschutzmaßnahmen müssen sozialgerecht gestaltet sein, darum ist es so wichtig, dass der Zukunftsentscheid Sozialverträglichkeit verbindlich macht. Mit dem Zukunftsentscheid wird Strom und Miete durch Klimaschutz nicht teurer und genau dadurch wird Klimagerechtigkeit möglich.“
