Wissenschaft

In Harburg werden Innovation und Zukunft gedacht und gemacht. Darauf kann unser Bezirk stolz sein. Wir begrüßen die Beschlüsse der Bürgerschaft, die das Wachstum der TU Hamburg fördern sollen. Als Bezirk wollen wir diese Bemühungen weiter fördern: durch attraktive Lebensräume, durch die Schaffung einer förderlichen Infrastruktur, die Synergien zwischen Wissenschaft und Stadtkultur schafft, und durch die Förderung von Technologie- und Wissenstransfers im Bezirk.

Infrastruktur Wissenschaft in Harburg soll nicht nur „TU“ heißen. Auch für andere Wissenschafts-, Bildungs- und Fortbildungseinrichtungen soll unser Bezirk attraktiver werden – so wie es mit der Ansiedlung des Campus „Arts and Change“ der Medical School Hamburg bereits gelungen ist. Mit den richtigen Weichenstellungen kann Harburgs Potential hier noch weiter genutzt werden.

Ein Campus darf sich nicht von der Stadt abschotten, daher soll die TU Hamburg in den Stadtteil hineinwachsen. Sie soll an mehreren Standorten vertreten sein. Die Erweiterung der TUHH in den Binnenhafen ist hierbei ein Schritt in die richtige Richtung.

Die stärkere Verzahnung von Stadt und Wissenschaft soll auch in der Infrastruktur sichtbar sein. Die Wege zwischen den Instituten sollen möglichst kurz sein – idealerweise zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen. Dafür müssen existierende Wegeverbindungen ausgebaut und attraktiver gemacht werden.

Wir wollen den Austausch von Wissen (Wissenstransfer) stärker fördern. Er soll nicht nur zwischen Hochschulen stattfinden, sondern auch die Bürger*innen außerhalb der Hochschulen einbeziehen. Wir wollen Begegnungsmöglichkeiten schaffen, die ein Klima des Austauschs mit Zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, NGOs, Wirtschaft, Schulen und Bildungsstätten fördern, sowie bereits bestehende Formen des Austauschs stärken.

Alle Bürger*innen Harburgs sollen am Wissenschaftsstandort Harburg teilhaben können. Die TUHH soll in ihren Initiativen, lebenslanges Lernen zu ermöglichen und zu befördern, unterstützt werden.