Echte Gleichberechtigung im Jahr 2018? – Sieht anders aus!

Echte Gleichberechtigung im Jahr 2018? – Sieht anders aus!

Trotz des immer wieder stärker werdenden Regens, war das Interesse am Info-Stand in der Neugrabender Markpassage am 10.3. 2018 ansehnlich. Anlässlich des Weltfrauentags einige Tage zuvor, luden die GRÜNEN Harburg zum Austausch über Frauenrechte ein. Noch immer gibt es keine volle Gleichberechtigung. Mindestens gleichen Lohn für gleich Arbeit könnte man erwarten. Aber auch davon ist man in der Bundesrepublik weit entfernt. Und so kamen Gudrun Schittek, Frauenpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Harburg, Peter Krämer, Eva und Benjamin Benirschke ins Gespräch mit den Menschen. 

Es gab viel Zustimmung und Ideen und immer wieder die Frage: „Was tut die Politik eigentlich, um die grundrechtlich verbürgte Gleichberechtigung endlich durchzusetzen?“ Als Grüne fordern wir endlich eine echte Gleichberechtigung: Wir wollen gleiche Löhne für Frauen und Männer und gleiche Chancen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Erwerbsarbeit und Fürsorgeaufgaben müssen gerecht zwischen Frauen und Männern geteilt werden. Seit 100 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen – aber ein Blick in unsere Parlamente zeigt: Von echter Gleichberechtigung sind wir noch weit entfernt. Auch die Führungsgremien in Wirtschaft und Gesellschaft sind noch viel zu oft frauenfreie Räume.

Alles eigentlich eine Selbstverständlichkeit und trotzdem müssen wir im Jahr 2018 noch auf die Straße gehen und diese Selbstverständlichkeiten einfordern. 

Neben den Diskussionen um das Thema „Gleichberechtigung“ konnten wir auch noch Unterschriften für zwei Volksinitiativen sammeln. Für die Initiative „Tschüss Kohle“ kamen 33 Unterschriften zusammen. Für die Initiative des NABU „Hamburgs Grün erhalten“ konnten wir 25 Unterschriften sammeln. Das zeigt uns, dass die Menschen wirklich einen Ausstieg aus der dreckigen Kohle wollen. Es gibt Lösungen. Allein, es fehlt am politischen Willen. Und mit der neuen Bundesumweltministern Svenja Schulze haben wir momentan nicht viel Hoffnung, dass es einen raschen Ausstieg aus der Kohle geben wird. Schulze ist aus dem Kohleförderland NRW und außerdem Mitglied  der Bergbaugewerkschaft IG BCE. 

BB

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