Harburg wird Fahrradstadt Großes Interesse der Harburger*innen am Bündnis für den Radverkehr

Rund 50 Harburger Bürger*innen folgten vergangenen Mittwoch der Einladung der GRÜNEN sich über die geplanten Maßnahmen zur Radverkehrsförderung zu informieren und diese mit den Vertretern der GRÜNEN Bezirks- und Bürgerschaftsfraktion, sowie dem Harburger Bezirksamtsleiter zu diskutieren.

Die Veranstaltung war Teil einer Reihe zum Thema „Hamburg wird Fahrradstadt“, die die GRÜNE Bürgerschaftsfraktion mit den sieben GRÜNEN Bezirksfraktionen zurzeit durchführt. Höhepunkt dieser Reihe wird ein stadtweiter Kongress im Herbst werden.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Anjes Tjarks, Vorsitzender der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion die Gäste und Martin Bill, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion eine gab kurzen Überblick über geplant Maßnahmen, den Zeitplan und die zur Verfügung stehenden Mittel, damit Hamburg zur Fahrradstadt wird. So sollen. bis 2020 alle 14 Landes-Velorouten mit einer Gesamtlänge von rund 280 km fertiggestellt werden und mindestens 50 km Radverkehrsanlagen saniert oder neu gebaut werden. Danach erläuterte Bezirksamtsleiter Thomas Völsch die Situation im Bezirk und dann hatten die Bürger*innen Gelegenheit Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Die Bandbreite der Ideen und Wünsche war groß und reichte vom Wunsch nach Tempobeschränkungen über Änderungen bei der Streckenführung der Velorouten bis zu ganz konkreten Problemen bei Radfahren in Harburg.

„Fazit der Veranstaltung“, sagt Robert Klein, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Bezirksfraktion. „das Interesse der Bürger*innen an der Verbesserung des Radverkehrs ist groß und das Bündnis für den Radverkehr ist eine Chance hier einiges zu bewegen. Wir hoffen dass, dies auch die Harburger GroKo einsieht, sich nicht länger ziert und dem Bündnis zustimmt.“