Ausbau der Grundschulen im Bezirk Harburg und Neubau einer Campus Schule für Süderelbe

Antragstext

Die Schülerzahlen im Bezirk Harburg steigen, insbesondere in Süderelbe durch Bau derneuen Baugebiete. Der Ausbau der Grundschulen und einer weiterführenden Schule für
Süderelbe ist dringend erforderlich. Am 27.3. hat die Behörde für Schule und Berufsbildung in ihrer Pressemitteilung ihre Pläne veröffentlicht.

„Harburg und Süderelbe
Die Schülerzahl im Kerngebiet von Harburg ist in den letzten Jahren ebenfalls deutlichgestiegen. 2012 wurden rund 750 Erstklässler in 39 Klassen eingeschult, 2018 werdenes über 1.000 in 48 Klassen sein. Für das Schuljahr 2020/21 geht die Schulbehörde vonüber 1.100 Erstklässlern aus. Nach den vorliegenden Einwohnerdaten wird sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren fortsetzen.
Die Schulbehörde will deshalb vier Grundschulen im Harburger Kerngebiet erweitern. So sollen die Schulen in der Alten Forst, Kapellenweg, Kerschensteinerstraße und Marmstorf um jeweils einen Zug für die Eingangsklassen 2018/19 ausgebaut werden. Zudem wird im Kerngebiet „Am Soldatenfriedhof 21“ eine neue Grundschule mit vier
Zügen entstehen. Dieser Neubau war eigentlich als Ersatzbau für die Grundschule Kerschensteiner Straße vorgesehen, die zurzeit übergangsweise das Schulgebäude Baererstraße nutzt. Da diese Lösung aber außerordentlich gut funktioniert, soll die Grundschulein der Baererstraße bleiben. Der geplante Neubau Am Soldatenfriedhof wird dadurch frei für eine ganz neue Grundschule.

Die geplanten Erweiterungen und die neue Grundschule bieten insgesamt acht neue Grundschulzüge für rund 170 Erstklässler und insgesamt rund 850 Grundschüler. Für die weiterführenden Schulen der Region wurden bereits mit dem Schulentwicklungsplan 2012 die Voraussetzungen für ein bedarfsgerechtes Schulangebot geschaffen. Diese Maßnahmen sind teilweise bereits umgesetzt (Baumaßnahmen oder Nutzung ehemaliger Berufsschulflächen an den Gymnasien), stehen kurz vor der Fertigstellung
(Lessing-Stadtteilschule) oder sind derzeit in der Realisierungsphase (Goethe-Schule Harburg).

Süderelbe
Den geplanten Wohnungsbau in der Region Süderelbe begleitet die Behörde für Schule und Berufsbildung mit einem Ausbauprogramm für Schulen. „Kurze Beine – kurze Wege“
bedeutet für die Grundschulversorgung, dass vor allem dort ausgebaut wird, wo die neuen Wohnungen entstehen. Derzeit wird angesichts des Wohnungsbaus von fünf
weiteren Grundschulzügen ausgegangen, die in den kommenden Jahren fertigzustellen sind. Geplant sind der Ausbau der Grundschule am Johannisland (Neugraben-Fischbek) von 3,5 auf fünf Züge, der Ausbau der Grundschule Ohrnsweg (Neugraben-Fischbek) um zwei auf fünf Züge und der Ausbau der Grundschule Neugraben um einen auf
fünf Züge. Die geplanten Erweiterungen bieten insgesamt 4,5 neue Grundschulzüge für rund 100 Erstklässler und insgesamt rund 490 Grundschüler. Zusätzlich soll in der Region Neugraben eine neue weiterführende Schule gebaut werden. Da Eltern nach der Grundschulzeit frei entscheiden können, ob ihr Kind ein Gymnasium oder eine Stadtteilschule besuchen soll, rechnet die Schulbehörde mit einem Bedarf von vier Zügen. Gymnasium und zwei Zügen Stadtteilschule im Jahrgang 5. Zusätzlich muss bei der Schulplanung berücksichtigt werden, dass nach Jahrgang 7 eine Reihe von Schülerinnen und Schülern das Gymnasium verlässt, das heißt, dass der Bedarf an der Stadtteilschule steigen wird. Vor diesem Hintergrund plant die Schulbehörde eine sechszügige Campusschule mit 2-3-zügiger Stadtteilschule und 3-4-zügigem Gymnasium. Ähnliche Schulen wie zum Beispiel die Heinrich-Hertz-Schule oder die Gyula-Trebitsch-Schule erfreuen sich größter Beliebtheit. Aktuell prüft die Behörde für Schule und Berufsbildung in enger Abstimmung mit dem Bezirk Harburg die möglichen Standorte.
Die geplante neue Campus-Stadtteilschule bietet insgesamt sechs neue Züge für rund 150 Fünftklässler und insgesamt rund 1.100 Schüler.“

 

Die Bezirksversammlung möge beschließen:

Die Bezirksversammlung möge beschließen, dass Vertreterinnen und Vertreter der Behörde für Schule und Berufsbildung und Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamts in den Ausschuss für Soziales , Bildung und Integration eingeladen werden und über die konkreten Pläne zum Ausbau der Grundschulen und der Campusschule Süderelbe
berichten. Insbesondere soll über die Bauplanungen sowie das neue Konzept für eine Campusschule mit parallelen Zügen einer Stadteilschule und eines Gymnasiums berichtet
werden.

Übersicht

Antragsteller*In Dr. Grudrun Schittek
Status weitere Infos zu diesem Antrag in Informationssystem der Bezirksversammlung unter Drucksache 20-3703 hier
Datum  06.04.2018

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