GRÜNE halten Räumung der Baumbesetzer im Vollhöfner Wald für völlig unangemessen

Die Harburger GRÜNEN sind entsetzt, das mit einer polizeilichen Räumung auf den Protest im Vollhöfner Wald reagiert wurde. „Wir hätten an dieser Stelle erwartet, das die zuständige Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) in einen konstruktiven Austausch mit den Besetzern, aber auch den zahlreichen Initiativen zu geht“ sagt Britta Hermann, Fraktionsvorsitzende der Grünen Harburg und weiter „Eine polizeiliche Räumung mit der Begründung, dass ein Baumhaus ohne die Erlaubnis der Eigentümerin der HPA errichtet wurde ist schlicht lächerlich“ weil diese Begründung nicht im Ansatz den Kern des Problems trifft.

Gerade vor dem Hintergrund, dass sich die Senatoren der BWVI und der Umweltbehörde (BUE) einig sind, dass eine Nutzung der Fläche für hafenwirtschaftliche Zwecke  in den nächsten Jahren nicht ansteht, hätte man den „Druck aus dem Kessel“ nehmen können. Stattdessen wird geräumt, was zu weiterer Eskalation beiträgt.

Wir GRÜNE in Harburg werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass dieses Gebiet nicht für Hafenzwecke erschlossen wird. Es gibt derzeit noch ausreichend Logistikflächen, die ungenutzt sind, bzw. Flächen die sich, da sie bereits versiegelt sind, hierfür erschließen lassen. Im Hinblick auf die wichtige Funktion des Biotopverbundes und der derzeit breiten Diskussion um die Notwendigkeit, Grünflächen zu erhalten oder als Ausgleich zu schaffen, würde die Rodung des Waldes dieses Anliegen ad absurdum führen. 


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Britta Herrmann Tel. 0171 4832575

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