Das ehemalige Bolero, heutige Southside gehört mit zur etablierten Gastronomie Harburgs. Insbesondere für jüngere Menschen bietet es sich als ein vielgenutzter Treffpunkt. Ein besonderes Merkmal war die Nutzung der Außenfläche bis September 2014, auf dem ehemaligen Blumenmarkt.
Seit der Sperrung des Blumenmarktes durch das Bezirksamt und der damit verbundenen Nutzungseinschränkung des Außengeländes hat das Southside an Attraktivität verloren, was auch ein Verlust für die Harburger bedeutet. Die Bezirkspolitik hat sich schon oft dafür stark gemacht, Harburg im Rahmen der Gastronomischen Angebote zu entwickeln. Dieses politische Engagement zeigte sich z.B. auch sehr deutlich bei den Erhaltungsversuchen des Beach Clubs.
Die Sperrung der ehemaligen Blumenmarktfläche ist derzeit durch das Bezirksamt als eine Schutzmaßnahme getroffen worden, die aber ggf. durch entsprechende kleine bauliche Maßnahmen, bis zum Beginn des geplanten Neubaus (Sand/Westrandbebauung) aufzuheben wäre.
In diesem Fall könnte das Bezirksamt, dem Southside Betreiber erneut eine befristete Zwischennutzung anbieten.
Die Bezirksversammlung möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten, zu prüfen, ob die ehemalige Blumenmarktfläche für eine Zwischennutzung, für das Southside als Gastronomische Außenfläche herzustellen wäre und welche Maßnahmen dazu erforderlich sind.
Dabei sollten dem Bezirksamt keine Kosten und keine Nachteile, durch den anhängigen Rechtsstreit zwischen dem Bezirk und dem früherem Pächter des Gebäudes unter der Blumenmarktfläche, entstehen.
Übersicht
| Antragsteller*In | Herrmann, Britta und GRÜNE-Fraktion |
| Status | weitere Infos zu diesem Antrag in Informationssystem der Bezirksversammlung unter Drucksache 20-2102 hier |
| Datum | 09.02.2017 |
