Öffentliche Anhörung zur „Harburger Erklärung“ und zur Zukunft der Integrations- und Sozialstrukturen im Bezirk Harburg

Gemeinsamer Antrag zur Sicherung der sozialen Infrastruktur in Harburg

Die Bezirksfraktionen von GRÜNE und LINKE haben einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, um auf die „Harburger Erklärung“ vom 18. März 2026 zu reagieren. In dieser Erklärung warnen zahlreiche Träger der Integrations-, Bildungs- und Kulturarbeit vor massiven strukturellen Risiken, welche den sozialen Zusammenhalt im Bezirk gefährden.

Besonders kritisch bewertet werden Kürzungen bei Integrationskursen, Einschnitte bei SIN-Mitteln sowie eine allgemeine Unsicherheit bei der Projektförderung. Diese Entwicklungen führen zu einer mangelnden Planungssicherheit für professionelle Träger und Ehrenamtliche und beeinträchtigen die Teilhabe sowie die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten erheblich.

Um die Auswirkungen dieser Entwicklungen transparent zu machen, fordern die Fraktionen von GRÜNEN und LINKE eine öffentliche Anhörung im Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Inklusion. Ziel ist es, gemeinsam mit dem Integrationsrat, Fachbehörden und betroffenen Trägern konkrete politische Handlungsoptionen zu entwickeln, um die soziale Infrastruktur und die Integrationsarbeit im Bezirk Harburg langfristig zu sichern.