Wärme aus der Tiefe: Unser Antrag für die Förderung der Geothermie in Harburg

Die Wärmewende ist eine der zentralen Aufgaben für den Klimaschutz in unserem Bezirk. Geothermie bietet hier eine vielversprechende und klimafreundliche Option, um unsere Wärmeversorgung nachhaltig und unabhängig von fossilen Brennstoffen zu gestalten. Vor diesem Hintergrund haben die Fraktionen von GRÜNE und SPD gemeinsam einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, um die Nutzung geothermischer Potenziale in Harburg stärker in den Fokus zu rücken.

Bereits im Januar 2026 hat die Hamburger Bürgerschaft beschlossen, die Geothermie im Rahmen einer stadtweiten Strategie stärker zu berücksichtigen. Die Hamburger Wärmeplanung vom März 2025 hat für Harburg bereits konkrete Potenziale für eine zentrale und dezentrale Wärmeversorgung aufgezeigt. Geothermie kann dabei als wertvolle Ergänzung zur bestehenden Fernwärme dienen oder auch von einzelnen Hauseigentümer*innen genutzt werden, um den ökologischen Fußabdruck ihrer Gebäude zu verringern.

Mit unserem Antrag fordern wir nun Transparenz und eine aktive Integration dieser Möglichkeiten in die lokale Klimapolitik. Wir bitten die zuständige Behörde, im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verbraucherschutz über den aktuellen Stand der Hamburger Geothermiestrategie und deren Bedeutung für unseren Bezirk zu berichten.

Besonders wichtig ist uns dabei die Frage der Umsetzung vor Ort: Wir möchten wissen, inwieweit die geothermischen Potenziale in Harburg bereits aktiv in die Arbeit des Klima-Teams der Bezirksverwaltung einfließen. Unser Ziel ist es, die Weichen für eine klimagerechte und sichere Wärmeversorgung in Harburg zu stellen – für eine lebenswerte Zukunft in unserem Bezirk.