Neues aus dem Verkehrsausschuss

Endlich ein Bezirksroutennetz für Harburg – Wir setzen uns für Umsetzung ein

Ein Fahrradsymbol auf einer Straße, im Hintergrund sind Autos und Menschen zu erkennen. Das Symbol markiert einen Fahrradschutzstreifen mit gestrichelter Linie als Grenze zur Autofahrbahn.
Ariane Evertz | Harburg radverkehrstauglicher und sicherer machen – auf manchen Straßen bedeutet das ein Schutzstreifen wie dieser hier. Auf anderen kann es eine ganz eigene Radfahrbahn sein.

Endlich hat das Ingenieursbüro ARGUS im Auftrag der Stadt Hamburg das neue Bezirksroutennetz für den Radverkehr in Harburg vorgelegt. Es wurde am 10. September im Ausschuss für Mobilität und Inneres (MobI) vorgestellt. Nun muss es noch im MobI und dann in der Bezirksversammlung (BV) beschlossen werden. Das Konzept entstand in einem zweijährigen Beteiligungsverfahren, wo die Schwarmintelligenz vieler Harburger*innen zur Geltung kam. Ihre Wünsche, Ideen und Anregungen flossen in der ersten Phase in das Konzept ein, und zwar nicht nur in Veranstaltungen im Rathaus, sondern auch durch Online-Beteiligung.

Dadurch konnten Radfahrende Barrieren, Gefahrenstellen, Asphaltschäden und andere Probleme melden. In der zweiten Phase konnten Bürger*innen mitdiskutieren, wie die Routen verlaufen sollen und Routenideen bewerten. Als Bewertungskriterien standen Komfort, Sicherheit, Funktion und Realisierung im Vordergrund.

Im neuen Bezirksroutennetz wurden wichtige Radverkehrs-Korridore erarbeitet. Durch die breite Beteiligung von Harburger*innen und die gründliche Arbeit hofft unser GRÜNEN-Co-Fraktionsvorsitzender Michael Sander auf breite Zustimmung in der Bevölkerung und in der BV:

„Der Beteiligungsprozess bei der Entwicklung war ausgesprochen gut. Nicht nur die Bürger*innen, sondern auch Interessenvertreter*innen und die Bezirkspolitik hatten zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen. Das Ergebnis spiegelt nun das Gesamtbild wieder, wie es die Expert*innen zusammengestellt haben. Aus unserer Sicht sollten wir jetzt keine weitere Zeit mehr verlieren und das vorgelegte Konzept beschließen. Da jeder umzubauende Abschnitt sowieso nochmal einer genaueren Planung bedarf, gibt es im Zuge der üblichen Planungsverfahren auch noch Gelegenheit, noch nicht ausgearbeitete Details zu besprechen und zu klären.“