Es ist wichtig und richtig, dass geflüchtete Menschen in Harburg einen Platz zum Leben bekommen. Dass dafür das Niu Quay Hotel dauerhaft angemietet wird, kam jedoch für den Bezirk Harburg äußerst überraschend. Es gab keine Kommunikation durch die Sozialbehörde.
Daher fordern wir in einem Antrag, dass die Behörden ihre Entscheidung schlüssig erklären, und ob es Alternativen gab. 2016 wurden außerdem bereits Flächen geprüft, die für die Unterbringung Geflüchteter geeignet sind. Der Antrag greift dies auf: Die Bezirksverwaltung soll diese Flächen nochmal ansehen und ggf. nutzen, um das Hotel wieder für den allgemeinen Tourismus freizugeben. Den Antrag konnten wir mit anderen Fraktionen bereits im Hauptausschuss am 08.09. beschließen.
Schon am 14. September besuchte die zuständige Staatsrätin den Stadtentwicklungsausschuss und stand den Abgeordneten Rede und Antwort. Für die ausgebliebene Kommunikation entschuldigte sie sich in aller Form. Die Dauer der Unterbringung ist nun deutlich kürzer als zu befürchten war. Schon ab Januar sollen Plätze frei werden und bis zur Jahresmitte 2027 soll das Hotel wieder komplett für seine eigentlichen Zwecke zur Verfügung stehen.
