Radwegeverbindung durch den Elbtunnel? Leider nein! Aber auch eine bezirkliche Radroute von Neugraben und Neuwiedenthal zu den Fähren in Finkenwerder über die Elbe scheitert an der Harburger GroKo

 Eine Radwegeverbindung durch den Elbtunnel – das war ein Vorschlag bei der letzten Bürgerversammlung „Entwicklungsperspektiven für Neugraben-Fischbek 2015 am 20.9. im Bürgerzentrum Neugraben. Dieser wird zwar nicht in absehbarer Zeit kommen, aber eine bezirkliche Radroute von Neugraben/Neuwiedenthal nach Finkenwerder – dazu hatte die GRÜNE Bezirksfraktion im Juni einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht. Die Route soll über die Francoper Straße, die Hohenwischer Straße zur Umgehungsstraße Finkenwerder als Verbindung zu den Fähren 62 und 64 über die Elbe nach Altona und Mitte und zu Airbus und den Zulieferfirmen am Rüschpark führen.

Dieser Antrag wurde am 15.9. im Ausschuss für Inneres, Bürgerservice und Verkehr von SPD und CDU abgelehnt. Dazu Robert Klein, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion: „Der Radverkehr soll laut Koalitionsvertrag und dem von den Bezirken unterzeichneten „Bündnis für den Radverkehr“ gestärkt werden. Thorsten Fuß, verkehrspolitischer Sprecher der SPD Fraktion in Harburg, lehnte den Antrag mit dem Argument ab, der Antrag sei nicht relevant für den Bezirk Harburg, weil er ja Airbus und den Bezirk Mitte betreffe und nicht den Bezirk Harburg. Man kommt sich vor, wie im Kindergarten, wenn nicht mit guten Argumenten Politik gemacht wird, sondern willkürliche Begründungen herhalten müssen.“

Dr. Gudrun Schittek, Sprecherin für Süderelbe der GRÜNEN Fraktion Harburg:

„Diese Radwegeverbindung wäre eine Alternative zur Fahrt mit der S3 über Harburg und den Hauptbahnhof. Wie uns viele Bürgerinnen und Bürger aus Neugraben und Neuwiedenthal erzählt haben, würden diese eine solche Alternative sehr begrüßen, wenn sie auf direktem Weg mit dem Rad von Süderelbe nach Altona und Hamburg Mitte kommen könnten. In den nächsten Jahren werden zusätzliche Neubaugebiete in Neugraben-Fischbek erschlossen und die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner wird um 10-14.000 steigen. Damit wird auch der Bedarf nach einer Radroute in Richtung Norden an Bedeutung gewinnen.“

 

Rückfragen an Robert Klein, verkehrspolitischer Sprecher Tel. 0176 23832970

oder an Dr. Gudrun Schittek, Sprecherin für Süderelbe Tel. 0171 488 2426

 

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