Erhalt des „Kleinen Wäldchens“ Baufeld 4B im Binnenhafen

Antragstext

Der Harburger Binnenhafen entwickelt sich seit den späten achtziger Jahren zu einem urbanen Technologiequartier in dem man auch gut wohnen kann. Eine besondere Mischung aus anachronistischer Hafennutzung und kreativem Erfindergeist. Einmalig nicht nur für Hamburg! Die besondere Herausforderung ist, Altes mit Neuem gut und klug zu verbinden, Bebauung und Freiflächenerhalt so zu verteilen, dass ein attraktives Quartier entsteht. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der Schloßinselpark, der auf der Fläche ehemaliger Bauhöfe und Lagerhäuser entstanden ist.

Derzeit wohnen ca. 3.500 Menschen im Binnenhafen mit steigender Tendenz. Nicht jeder Quadratmeter muss verplant werden, es müssen auch Flächen der Sukzession überlassen bleiben. Dazu gehört auch das „Kleine Wäldchen“ gegenüber  der Transit (Wohnschiff), auf dem Baufeld 4B. Der Bebauungsplan „Harburg 67“ sieht an dieser Stelle eine Hochhausbebauung für Büros vor. Da es zum einen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bebauung und Grünflächen für einen attraktives Wohnquartier geben muss, und  zum anderen noch reichlich Flächen für Bürohausbebauung zur Verfügung stehen, ist es nicht erforderlich auf die Fläche des „Kleinen Wäldchens“ zurückzugreifen.

Wir lehnen  die Bebauung an dieser Stelle ab, insbesondere  Kinder müssen die Möglichkeit haben, innerhalb ihres Quartieres auch Zugang zu unerschlossenen Flächen  haben, um ihnen kreative Spiel- und Aufenthaltsräume zu bieten.

Die Bezirksversammlung möge beschließen:

Wir fordern die Bezirksversammlung auf, die Bebauung des Baufelds 4B erst vorzunehmen, wenn sämtliche Potentialflächen die der Bebauungsplan für den Harburger Binnenhafen vorsieht, erschlossen sind.

Übersicht

Antragsteller*In Britta Herrmann
Status weitere Infos zu diesem Antrag in Informationssystem der Bezirksversammlung unter Drucksache 20-4421 hier
Datum 14.01.2019

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