Verwaltung setzt Beschlüsse um

Neue Tempo-30-Strecken für mehr Sicherheit und Lärmschutz

Heimfelder Straße und rote Backsteinhäuser, ein Tempo-30-Schild am rechten Bildrand.
Frisch beschildert: Die Heimfelder Straße ist nun in Teilen eine Tempo-30-Strecke. Das hilft nicht nur Familien mit Kindern, sondern ist auch wirkungsvoller Lärmschutz. Foto: Jo Riehle

Wir haben uns dafür eingesetzt, nun ist es an drei Standorten erfolgreich: Es gibt neue Tempo-30-Strecken in Harburg, um unseren Bezirk familienfreundlicher und leiser zu machen. An Spielplätzen ist seit der neuesten Straßenverkehrsordnung (StVO) Tempo 30 möglich, wenn der Spielplatz direkt an eine Straße grenzt. Daher haben wir die Prüfung von Spielplätzen beschlossen. Das Ergebnis: Viele Spielplätze haben bereits Tempo 30 oder erfüllen nicht die Kriterien. Jedoch gibt es nun eine neue 30er-Strecke an der Einmündung Neugrabener Bahnhofstraße / Ostheide am Spielplatz. Hier wird zwischen den Straßen Bergheide und Ostheide Tempo 30 gelten.

Darüber hinaus hat die Verwaltung kürzlich bestätigt, dass sie vor der Schule im Geutensweg, zwischen der Bahnunterführung und der Straße Stremelkamp Tempo 30 anordnen werden.

Und ihr werdet es schon bemerkt haben: Auch in Heimfeld endlich der Durchbruch für Lärmschutz und Sicherheit! Auf dem Alten Postweg und auf der Heimfelder Straße gibt es nun eine dauerhafte Tempo-30-Strecke ohne Einschränkungen. Sie erstreckt sich von der Kreuzung Alter Postweg / Haakestraße bis zur Kreuzung Heimfelder Straße / Lohmannsweg und ist somit rund 900m lang. Wir feiern diesen Erfolg! Seit über 15 Jahren haben Heimfelderinnen und Heimfelder für Tempo 30 auf der Heimfelder Straße gekämpft. Auch die Bezirksversammlung Harburg hat wiederholt Beschlüsse gefasst, dieses Ziel zu erreichen.

Eine Begründung dafür ist der Lärmaktionsplan, der für die Heimfelder Straße eine Überschreitung der Grenzwerte vor allem nachts festgestellt hat, und zwar nicht beschränkt auf das Umfeld von Schule und Spielplatz, sondern im ganzen Abschnitt wie oben beschrieben. Das gilt allerdings nicht an Sonntagen. Die verbleibende „Regelungslücke“ für Sonntag 6-22 Uhr hat man dann nicht etwa mit dem plausiblen Grund geschlossen, dass ein Spielplatz sonntags genauso genutzt wird wie werktags. Stattdessen begründet man die Reduzierung am Sonntag damit, dass im „Verkehrszeichenkatalog“ keine passenden Schilder für eine solche Ausnahme vorhanden sind. Ein kleines Kuriosum aus der Verkehrspolitik.

Endlich wird das Heimfelder Zentrum sicherer und leiser für alle!