GRÜNE Harburg stellen Radnetz für den Bezirk Harburg vor

Hamburg hat sich 2015 mit dem „Bündnis für den Radverkehr“ auf den Weg zur Fahrradstadt gemacht. Seitdem werden hamburgweit sukzessive 14 bezirksübergreifende Velorouten gebaut. Ergänzend dazu konzipiert die Metropolregion Hamburg derzeit Radschnellwege für die Anbindung der Umlandgemeinden an das Hamburger Veloroutennetz. Woran es aber oft noch fehlt, sind lokale Radrouten für die kurzen Wege. Sie können der Bevölkerung den gewünschten Komfort und das erforderliche Sicherheitsgefühl beim Radfahren vermitteln. Die meisten Straßen sind eben nicht Teil von Velorouten und viele werden auch in den nächsten Jahren nicht grundsaniert oder fahrradfreundlich umgebaut werden.

Konzept für das Harburger Radnetz

„Unser Bezirk muss fahrradfreundlicher werden. Radfahrer*innen müssen sichtbarer und damit auch sicherer im Öffentlichen Raum werden. Mit diesem Strategiepapier konkretisieren wir unsere Ziele für eine fahrradfreundliche Stadt und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Britta Herrmann, Bürgerschaftskandidatin von Bündnis 90 / Die GRÜNEN in Harburg und Fraktionsvorsitzende in der Harburger Bezirksversammlung. Das von den Harburger GRÜNEN vorgestellte Radnetz umfasst solch ein Netz von Alltagsrouten und definiert zusätzlich sechs Mindeststandards für Radwege. Durch das Radnetz sollen Wohngebiete miteinander verbunden und an die Velorouten angeschlossen werden.

Konzept für das Radnetz in Süderelbe

Mattis Bastian, Mitglied des Kreisvorstandes der Harburger GRÜNEN, sagt dazu: „In unserem Koalitionsvertrag haben wir die Entwicklung eines bezirklichen Radverkehrskonzeptes bis Ende 2020 festgeschrieben. Mit diesem Radnetz wollen wir einen ersten Aufschlag dafür machen.“

Das Konzept, welches von den GRÜNEN entwickelt wurde, dient als Grundlage für ein vertiefendes Weiterarbeiten und soll sowohl im neu einberufenen Fahrradbeirat des Bezirks als auch in öffentlichen Workshops weiter ausgearbeitet werden.

8 Kommentare

    • Michael Sander

      Hallo Hans Dittmer,
      ja, den Weg haben wir „auf dem Zettel“. Natürlich müssen die Verbindungen zwischen Winsener Straße und Kapellenweg freigegeben und in adäquaten Zustand versetzt werden (Belag, Beleuchtung).

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    • Mattis Bastian

      Hallo Werner
      tut mir leid, dass du bis jetzt auf eine Antwort warten musstest. Wie du dir denken kannst ist es uns momentan nicht möglich als Partei Workshops anzubieten.
      Wenn das wieder möglich ist werden wir an einem Tag in mehreren Abschnitten Radtouren anbieten auf denen wir gemeinsam das von uns vorgeschlagene Routennetz abfahren und anschließend über die Streckenführung sowie Verbesserungen , Anregungen und Ergänzungen diskutieren. Sobald wir dazu einen Termin benennen können werden wir das auf dieser Seite veröffentlichen. Wir würden uns natürlich freuen, wenn du daran teilnimmst.

      Antworten
  1. Christian Frebel

    Moin,
    gibt es die Möglichkeit in der Neuen Straße die Fugen im Kopfsteinpflaster kurzfristig zu vergießen?
    Vor einiger Zeit wurde das Kopfsteinpflaster probehalber relativ aufwendig abgeschliffen, was ohne einen vernünftigen Fugenverguss leider ziemlich wertlos ist.
    Vielen Dank,
    Christian Frebel

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    • Mattis Bastian

      Hallo Christian
      die Neue Straße ist uns auch ein wichtiges Anliegen. Gut vorstellen können wir uns hier geschnittenes Pflaster sowie im Rathausforum. Dieses ist super zu befahren und schadet nicht dem Charme der Straße.
      Gruß Mattis

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